Kekse? Jemand Kekse? Wir hatten uns nach Weihnachten eine kurze Keks-Pause verordnet. Es waren einfach zu viele Nussecken, zu viele Makronen, zu viele Plätzchen, zu viele Stücke Baumkuchen. Aber jetzt ist wieder Zeit für ein bis zwei (oder drei) Kekse zwischendurch. Und diese Kekse hier werdet ihr lieben! Sie sind ganz soft und schmecken nach Sommer. Nach Kokos, Mango und weißer Schokolade. Wir haben nämlich unser heißgeliebtes Dessert „Thadeusz Tropical“ (findet ihr natürlich auch im Blog) umgewandelt in super leckere Soft-Cookies. 

Und dafür hat es drei Anläufe gebraucht. Drei Versuche, das perfekte Rezept bzw. die perfekte Konsistenz zu finden. Im ersten Versuch haben wir getrocknete Mango genommen. Super lecker – aber die Mango war ziemlich schwer zu schneiden und hatte einen etwas zu intensiven Eigengeschmack. Im zweiten Versuch haben wir TK-Mango genommen, aufgetaut und püriert. Auch lecker – aber die Konsistenz hatte eher etwas von Kuchen. Zum Schluss haben wir es nochmal mit getrockneter Mango versucht – haben die Mango aber ein bisschen einweichen lassen. Und zack – super Konsistenz – super Geschmack! Definitiv unsere Lieblingsversion! 

Zutaten für 18 Stück:

  • 125 g weiche Butter
  • 175 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 50 g getrocknete Mango
  • 100 g weiße Kuvertüre oder weiße Schokolade
  • 3-4 EL Kokosflocken

Zubereitung:

Bevor es richtig losgeht, weicht ihr 50 g getrocknete Mango in Wasser ein. Ein bis zwei Stunden reichen dabei völlig aus.

Dann beginnt ihr mit dem Cookie-Teig. Gebt dafür 125 g weiche Butter, 175 g Zucker, 1 Prise Salz, 1 Pk. Vanillezucker und 1 Ei in eine Schüssel und verrührt alles miteinander. 

Dann vermischt ihr 200 g Mehl und 1 TL Backpulver, gebt das Ganze zu den anderen Zutaten und verrührt alles zu einem homogenen Teig.

Jetzt kommt der Tropical-Geschmack. Holt die eingeweichten Mango-Stücke aus dem Wasser, drückt sie vorsichtig aus und schneidet sie in kleine Stücke. Dann hackt ihr 100 g weiße Kuvertüre (oder Schokolade) und gebt sie zusammen mit 3-4 EL Kokosflocken und den Mango-Stücken zum Cookie-Teig. Verrührt alles gut miteinander. 

Belegt zwei Backbleche mit Backpapier und gebt mit Hilfe von zwei Esslöffeln oder einem Eisportionierer jeweils 9 Teighäufchen auf die Bleche. Achtung! Die Cookies werden beim Backen noch etwas größer und brauchen Platz. Legt sie deshalb nicht zu eng nebeneinander! Und drückt sie nicht platt – sie laufen von selbst auseinander. 

Schiebt das erste Blech auf die mittlere Schiene des Backofens und backt die Cookies ca. 13 Minuten bei 150°C Umluft. Der Rand sollte leicht goldbraun sein. Wundert euch nicht! Nach der Backzeit sind die Cookies in der Mitte noch weich. Das muss so sein. Nur dann sind es nachher auch Soft-Cookies. Ihr wollt ja keine staubtrockenen Kekse haben! Backt dann die zweite Ladung und lasst die Thadeusz-Tropical-Cookies danach auskühlen. 

Cookies gehen immer, oder? Habt ihr unsere „Thadeusz-Tropical-Cookies“ schon probiert? Super soft, super sommerlich und super lecker! Das Rezept findet ihr über die Suchfunktion. Wir wollten unser Cookie-Grundrezept trotzdem nochmal mit anderen Zutaten ausprobieren. Und weil wir ja wissen, dass Erdbeeren und Erdnüsse geschmacklich sehr gut harmonieren, haben wir Peanut-Strawberry-Cookies ausprobiert. Das Ergebnis: Super lecker!

Zutaten für 18 Stück:

  • 125 g weiche Butter
  • 175 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 25 g gefriergetrocknete Erdbeeren
  • 3-4 EL Erdnusscreme crunchy

Zubereitung:

Bevor es richtig losgeht, weicht ihr 25 g gefriergetrocknete Erdbeeren in Wasser ein. 5 bis 10 Minuten reichen dabei völlig aus. Danach gießt ihr das Wasser ab und schneidet die Erdbeeren in kleine Stücke.

Jetzt geht´s mit dem Cookie-Teig weiter. Gebt dafür 125 g weiche Butter, 175 g Zucker, 1 Prise Salz, 1 Pk. Vanillezucker und 1 Ei in eine Schüssel und verrührt alles miteinander. 

Dann vermischt ihr 200 g Mehl und 1 TL Backpulver, gebt das Ganze zu den anderen Zutaten und verrührt alles zu einem homogenen Teig.

Gebt die Erdbeeren und 3-4 EL crunchy Erdnusscreme zum Cookie-Teig und verrührt alles gut miteinander. 

Belegt zwei Backbleche mit Backpapier und gebt mit Hilfe von zwei Esslöffeln oder einem Eisportionierer jeweils 9 Teighäufchen auf die Bleche. Achtung! Die Cookies werden beim Backen noch etwas größer und brauchen Platz. Legt sie deshalb nicht zu eng nebeneinander! Und drückt sie nicht platt – sie laufen von selbst auseinander. 

Schiebt das erste Blech auf die mittlere Schiene des Backofens und backt die Cookies ca. 13-15 Minuten bei 150°C Umluft. Der Rand sollte leicht goldbraun sein. Wundert euch nicht! Nach der Backzeit sind die Cookies in der Mitte noch weich. Das muss so sein. Nur dann sind es nachher auch Soft-Cookies. Ihr wollt ja keine staubtrockenen Kekse haben! Backt dann die zweite Ladung und lasst die Peanut-Strawberry-Cookies danach auskühlen. 

Wenn diese leckeren Amerikaner auf den Tisch kommen, ist Party angesagt! Ob an Karneval, zum Kindergeburtstag oder auf jeder anderen Party. Ihr könnt die Amerikaner verzieren wie ihr mögt (übrigens ein super Beschäftigungsprogramm auf Kindergeburtstagen). 

Und dazu gibt´s noch ein bisschen unnützes Wissen. Wisst ihr, warum Amerikaner „Amerikaner“ heißen? Früher wurden Amerikaner nicht mit Backpulver gemacht, sondern mit Hirschhornsalz. Ebenfalls ein Backtriebmittel. Der chemische Name für Hirschhornsalz lautet Ammoniumhydrogencarbonat. Und deshalb hieß das Gebäck zu Beginn „Ammoniakaner“. Richtig, ziemlich kompliziert und schwer auszusprechen. Irgendwann hat irgendwer aus „Ammoniakaner“ „Amerikaner“ gemacht. Und wenn sie nicht aufgegessen wurden, dann heißen sie bis heute so. 

Zutaten für den Teig:

  • 125 g weiche Butter
  • 125 g Zucker
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 270 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pk. Vanillepuddingpulver
  • 4-5 EL Milch

Zutaten für die Glasur und das Topping:

  • 125 g Puderzucker
  • 2-3 EL Wasser oder Zitronensaft oder
  • 100 g Kuvertüre (Vollmilch, Zartbitter oder weiß – je nach Geschmack)
  • plus bunte Streusel, bunte Schokolinsen, Zuckerschrift….was auch immer ihr mögt. 

Zubereitung:

Gebt 125 g weiche Butter, 125 g Zucker und 1 Pk. Vanillezucker in eine Schüssel und rührt das Ganze mehrere Minuten schaumig. Dann gebt ihr 2 Eier dazu und rührt sie unter. 

Als nächstes vermischt ihr 270 g Mehl, 3 TL Backpulver, 1 Prise Salz und 1 Pk. Vanillepuddingpulver miteinander. Gebt das Ganze gemeinsam mit 4-5 EL Milch zur Butter-Zucker-Ei-Mischung und verrührt alles zu einem homogenen Teig. 

Dann legt ihr zwei Backbleche mit Backpapier aus und formt mit 2 Esslöffeln ca. 10 Teig-Häufchen. ACHTUNG: Die Amerikaner gehen beim Backen auseinander und brauchen deshalb Platz. Gönnt ihnen ein bisschen Abstand. Schiebt das erste Blech auf die mittlere Schiene des Backofens und backt die erste Ladung Amerikaner ca. 12-14 Minuten bei 175°C Ober-/Unterhitze. 

Nachdem ihr nacheinander beide Ladungen gebacken habt, lasst ihr die Amerikaner auskühlen. Erst dann geht´s ans Dekorieren. Wenn ihr Zuckerguss wollt, mischt ihr 125 g Puderzucker mit 2-3 EL Zitronensaft oder Wasser, pinselt das Ganze auf die flache Seite der Amerikaner und verziert sie dann mit bunten Streuseln, Schokolinsen…was auch immer. 

Wenn ihr eine Schokoglasur wollt, schmelzt ihr 100 g Kuvertüre über einem Wasserbad und bepinselt die Amerikaner damit. Bunte Streusel drauf…fertig!

„Das sind die besten Kekse der Welt“, sagt Angelika Schwaff. Und die Geschichte dahinter ist mindestens genauso schön! Angelika ist Rezeptentwicklerin und Food-Kolumnistin bei ZEIT Magazin Wochenmarkt und sie war zu Gast in unserem Kochcast. Mitgebracht hat sie das Rezept für „Mama Leifheits Weihnachtskekse“. Die wunderschöne Geschichte dahinter lest ihr in Angelikas kulinarischem Adventskalender „24 Genussmomente“. Da gibt es noch ganz viele andere tolle Rezepte. Das Rezept für „Mama Leifheits Weihnachtskekse“ hat Angelika Schwaff hier für euch.

Zutaten für den Teig (ergibt etwa 40 Kekse):

  • 100 g Zucker
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 125 g Butter
  • 1 Ei (Größe M)
  • 250 g Mehl
  • 1 Msp. Backpulver
  • 1 Prise Salz

Zutaten für den Belag:

  • 500 g Marzipan-Rohmasse
  • 250 g Schokolade (Kuvertüre oder andere Schokolade, die sich leicht schmelzen lässt)
  • 1/2 Glas Aprikosenkonfitüre (oder jede andere Konfitüre, die Ihnen schmeckt)
  • 50 g gehackte Pistazienkerne

Zubereitung:

Zucker, Vanillezucker und Butter mit dem Ei schaumig rühren, Mehl mit Backpulver mischen und hinzufügen. Alle Zutaten mit einem Handrührgerät zu einem glatten Teig verkneten und anschließend 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. 


Den Teig anschließend auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, mit Formen Herzen ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Die Plätzchen im vorgeheizten Backofen 175 (Ober-/Unterhitze) 12–15 Minuten backen. Sie dürfen auf keinen Fall zu braun oder gar knusprig sein. Also lieber ein wenig früher aus dem Ofen holen.

In der Zwischenzeit das Marzipan auf etwas Puderzucker ausrollen und mit den gleichen Formen ebenfalls Herzen ausstechen. Die noch warmen, aber nicht mehr heißen Kekse dünn mit der Konfitüre bestreichen. Nun die Marzipanherzen vorsichtig auflegen und leicht andrücken. Die Schokolade schmelzen und über die Kekse geben, und zwar gern so, dass die Seiten der Kekse etwas bedeckt sind. Das macht man am besten etappenweise, denn noch bevor die Schokolade wieder hart wird, streut man ein paar Pistazienstücke auf jeden Keks und drückt diese leicht ein, damit sie auch wirklich in der Schokolade haften.