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Unser WDR-Kollege Michael Dietz ist schon viel in der Welt herumgekommen. Davon erzählt er, gemeinsam mit Jochen Schliemann, im Podcast „Reisen Reisen“. Zum Thema Laugenbrötchen sagt Michael: „Je südlicher man in Deutschland is(s)t, desto besser werden die Laugenbrötchen!“ Ganz besonders leckere Laugenbrötchen hat Michael in Freiburg im Breisgau gegessen. Ob ihr die Laugenbrötchen genauso esst, wie Michael Dietz, bleibt euch überlassen. Michael sagt: „Laugenbrötchen mit Erdnussbutter oder Cashewmus und frischen Früchten (z.B. Erdbeeren) …..GESCHMACKSEXPLOSION!“ Probiert es gerne aus! Wir haben hier ein Rezept für euch.

Zutaten für den Teig (für 12 Brötchen):

  • 500 g Weizenmehl (Type 405)
  • 300 ml Milch
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 Prise Zucker
  • 1 TL Salz
  • 80 g weiche Butter
  • extra Salz zum Bestreuen (grobes Salz eignet sich besonders gut)

Zutaten für die Lauge:

  • 1 l Wasser 
  • 50 g Kaisernatron (1 Tütchen)

Zubereitung:

Gebt 300 ml Milch in einen Topf und erhitzt sie bis sie lauwarm ist. Dann bröselt ihr den Würfel Hefe in die Milch, gebt eine Prise Zucker dazu und rührt so lange mit dem Schneebesen, bis sich Hefe und Zucker aufgelöst haben. 

Nehmt eine Schüssel, gebt 500 g Mehl, 1 TL Salz und 80 g weiche Butter hinein, gießt die Hefe-Zucker-Milch-Mischung dazu und verknetet alles zu einem glatten Teig. Deckt die Schüssel mit einem Tuch ab und lasst den Teig eine Stunde an einem warmen Ort gehen.

Jetzt teilt ihr den Teig in 12 gleich große Stücke (jeweils ca 75 g) und formt sie zu Brötchen. Ihr könnt natürlich auch Laugenstangen oder Brezeln machen. Das bleibt euch überlassen. Lasst die rohen Brötchen jetzt nochmal ca. 20 Minuten gehen.

In der Zwischenzeit heizt ihr den Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze auf. Und ihr könnt schon mal die Lauge vorbereiten. Gebt 1 l Wasser in einen Topf, kocht es auf und gebt dann 50 g Kaisernatron dazu (ACHTUNG: Es sprudelt jetzt heftig! Verbrennt euch nicht!). Stellt den Herd dann ein bisschen kleiner und lasst immer 2 bis 3 Brötchen mit einem Schaumlöffel ins Wasser gleiten. Nach ca einer Minute dreht ihr die Brötchen einmal mit dem Löffel um und lasst es noch einmal für 30 Sekunden in der Lauge. 

Nehmt die Brötchen dann nach und nach mit dem Schaumlöffel heraus, lasst sie gut abtropfen und legt sie auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Das macht ihr mit allen 12 Brötchen. Wenn ihr mögt, schneidet ihr die Brötchen mit einem Kreuz ein und streut grobes Salz darauf. 

Backt die Laugenbrötchen jetzt ca 15-20 Minuten bis sie das typische (etwas dunklere) Braun haben. 

Und wenn ihr euch traut, esst ihr die Laugenbrötchen frisch aus dem Ofen mit Erdnussbutter oder Cashewmus und frischen Früchten. Butter oder alles andere geht aber auch. ;-) 

Die wunderbare Cynthia Barcomi war zu Gast in unserem Kochcast. Cynthia backt im Fernsehen, im „Barcomi’s“ in Berlin (schaut da unbedingt mal vorbei) und sie hat schon mehrere Backbücher geschrieben. Uns hat sie ganz viele wertvolle Back-Tipps gegeben (hört ihr in Podcast-Episode 33) und ein paar Rezepte für richtig leckere Pancakes dagelassen. Hier ist eins davon: 

Sie haben die Wahl: Haferflocken, Maisgrieß oder Weizenvollkornmehl. Backen Sie aus dem Teig kleine Pancakes oder schieben Sie einen großen in den Ofen.

Zutaten für etwa 15 Sour Cream Pancakes:

  • 2 Eier
  • 200 g saure Sahne
  • 200 ml Vollmilch
  • 75 g Vollkornweizenmehl, Maisgrieß (kein Instantpolenta) oder Haferflocken
  • 300 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • ¼ TL Trockenhefe
  • ¾ TL Salz
  • 1-2 EL Zucker
  • 75 g Butter, zerlassen und leicht abgekühlt
  • Pflanzenöl und Butter zum Braten
  • frische oder tiefgekühlte Beeren oder in Scheiben geschnittene Früchte (nach Belieben)

Zum Servieren (nach Belieben): Früchte, Joghurt, Honig oder Ahornsirup

Tipp: Das Rezept ergibt einen recht dicken und luftigen Teig, der mit der Zeit weiter eindickt. Soll er flüssiger sein, insgesamt 300 ml Milch verwenden. 

Zubereitung:

Die Eier mit saurer Sahne und Milch verquirlen. Beiseitestellen. 

In einer großen Schüssel das gewählte Getreideprodukt mit dem Mehl, Backpulver, Natron, Hefe, Salz und Zucker verrühren. Die Eiermischung dazugießen. Alles verrühren, bis sich die Zutaten gerade verbinden. Die Butter unterziehen. 

Den Teig in einen luftdicht schließenden Behälter geben, ein Stück Frischhaltefolie auf die Oberfläche legen. Für mindestens 6 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. 

Eine schwere Pfanne erhitzen. Etwas Pflanzenöl und 1 EL Butter hineingeben. Mit einem großen Löffel, einer Schöpfkelle oder einem Eiscremeportionierer den Teig portionsweise in die Pfanne geben. Nach Belieben Früchte auf den Teig geben und leicht andrücken.

Bei mittlerer Hitze etwa 4 Minuten braten, bis auf der Oberfläche große Blasen erscheinen. Die Pfannkuchen wenden und die andere Seite leicht bräunen. Nach Belieben mit Früchten, Joghurt und Honig oder Ahornsirup servieren.

BACKBLECH-PANCAKE: 

Den Backofen auf 230°C (Umluft) vorheizen. Ein Backblech buttern, nach Belieben mit Backpapier auslegen, dann das Papier mit zerlassener Butter fetten. Den Teig hineingeben, darauf Früchte, Nüsse oder Schokostückchen verteilen. Im Ofen 12 Minuten backen, dann herausnehmen und mit zerlassener Butter bepinseln. Den Backofengrill einschalten und den Pancake noch 2 Minuten bräunen. Vor dem Servieren in Stücke schneiden. 

DEN TEIG AUFBEWAHREN: 

Im Kühlschrank: Der Teig hält sich luftdicht verpackt im Kühlschrank bis zu 5 Tage. 

Einfrieren: Die abgekühlten Pancakes einfrieren, dann luftdicht verpacken. Tiefgekühlt 3 Monate haltbar.

Auftauen: Einfach in den Toaster stecken. 

FotoCredits: Lisa Linder

Die wunderbare Cynthia Barcomi war zu Gast in unserem Kochcast. Cynthia backt im Fernsehen, im „Barcomi’s“ in Berlin (schaut da unbedingt mal vorbei) und sie hat schon mehrere Backbücher geschrieben. Uns hat sie ganz viele wertvolle Back-Tipps gegeben (hört ihr in Podcast-Episode 33) und ein paar Rezepte für richtig leckere Pancakes dagelassen. Hier ist eins davon: 

Zutaten für 12 Blueberry Cornmeal Pancakes (Blaubeer-Polenta-Pfannkuchen):

  • 145 g Mehl
  • 140 g Polenta
  • 2 EL Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • ½ TL Natron
  • ½ TL Salz
  • 500 ml Buttermilch
  • 45 g zerlassene Butter, leicht abgekühlt
  • abgeriebene Schale von ½ Zitrone
  • 1 Ei
  • 500 g Blaubeeren, frisch oder aufgetaut und abgetropft
  • Butter und Ahornsirup zum Servieren

Zubereitung:

Mehl, Polenta, Zucker, Backpulver, Natron und Salz miteinander vermengen. In einem Messbecher Buttermilch, Butter, Zitronenschale und Ei verquirlen. Mit einem Holzlöffel oder Teigschaber die flüssigen Zutaten unter die trockenen Zutaten rühren. Ein paar Klümpchen sollten ruhig übrigbleiben. Die Blaubeeren kann man entweder schon jetzt behutsam unter den Teig heben oder beim Braten über die Pfannkuchen streuen (1 EL pro Pancake).

Pfanne erhitzen, bis Wassertropfen in der Pfanne zischen, mit Öl und/oder Butter bepinseln. Den Teig mit einem großen Löffel oder einer Kelle in die Pfanne geben. Versuchen Sie, die Pancakes gleich groß hinzubekommen, und sie sollten sich nicht berühren!

Braten, bis die Oberfläche der Pancakes mit Bläschen gesprenkelt ist, dann wenden und weiterbraten, bis die andere Seite hellbraun ist. Nicht ständig wenden, sonst verlieren die Pfannkuchen ihre leichte Konsistenz. Weitermachen, bis der Teig aufgebraucht ist. Mit Butter und Ahornsirup servieren. 

Zum Warmhalten legen Sie die Pfannkuchen nebeneinander auf einer Servierplatte in den kaum angewärmten Ofen, und bedecken Sie sie mit einem Geschirrtuch. So trocknen die Pfannkuchen nicht aus, noch bedampfen sie sich gegenseitig.  

FotoCredits: Let´s bake: Maja Smend / Pre-Baking: Lisa Linder

Vergesst Aufbackbrötchen! Diese Brötchen schmecken wie frisch vom Bäcker! Abends schnell zusammengerührt, über Nacht aufgegangen und am nächsten Morgen schnell gebacken. Knusprig lecker und frisch aus dem Ofen. 

Zutaten für 12 Brötchen:

  • 500 g Weizenmehl (plus Mehl für die Arbeitsfläche)
  • 10 g Salz
  • 5 g frische Hefe
  • 25 g weiche Butter
  • 350 ml kaltes Wasser 

Zubereitung: 

Gebt 500 g Mehl, 10 g Salz, 5 g frische Hefe (zerbröselt) und 25 g weiche Butter (in ganz kleinen Stücken) in eine Schüssel und schüttet 350 ml kaltes Wasser dazu. 

Verrührt alles miteinander. Es reicht, wenn ihr einen großen Rührlöffel nehmt. Der Teig muss nicht komplett verknetet werden. 

Dann deckt ihr die Schüssel mit einem Deckel, Frischhaltefolie oder einem Bienenwachstuch ab und lasst den Teig über Nacht bei Zimmertemperatur gehen. 

Am nächsten Tag legt ihr den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche. Zieht nacheinander alle 4 Seiten auseinander und faltet sie Richtung Mitte. So ähnlich wie ihr ein Paket verschließen würdet. Legt das Paket mit dem Schluss nach unten auf die Arbeitsfläche, deckt es mit einem sauberen Tuch ab und lasst den Teig ca. eine Stunde gehen. 

Heizt den Backofen rechtzeitig auf 250°C Ober-/Unterhitze vor. Dann teilt ihr das Teigpaket in 12 gleich große Stücke und legt diese Stücke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. 

Backt die Brötchen 15 Minuten auf der mittleren Schiene. 

Zutaten für 2 Personen:

  • 4 Eier
  • 40 g Butter
  • plus ca. 2 TL Butter

Wenn ihr dieses Rührei gegessen habt, möchtet ihr euer Rührei möglicherweise nie wieder anders essen. Dazu kommt, dass ihr auch erstmal gar nichts anderes mehr essen könnt, weil dieses Rührei wirklich sehr mächtig ist. 

Die Konsistenz ist ganz anders, als ihr es von „normalem“ Rührei kennt. Viel cremiger. Viel schlonziger. Und das liegt einzig und allein an der Butter. Ihr braucht viiiiel Butter. Paul Bocuse rechnet pro Ei 10 Gramm. Solltet ihr für mehr als zwei Personen Rührei machen, müsst ihr die Buttermenge einfach an die Ei-Menge anpassen. Ein Ei = 10 g Butter. 

Zuerst gebt ihr die Eier in eine Schüssel, würzt sie mit Salz und Pfeffer und verquirlt sie. Das funktioniert am besten mit einer Gabel. Am Ende sollen weder einzelne Stückchen Eigelb noch Eiweiß zu erkennen sein. Es soll eine homogene Masse entstehen. 

Jetzt gebt ihr die Butter in eine entsprechend große Pfanne und erhitzt sie auf mittlerer Stufe. Dann gebt ihr die Ei-Masse in die Pfanne. Wundert euch nicht! Die Eier schwimmen wirklich in Butter. Man denkt im ersten Moment, dass hier gar kein Rührei entsteht, sondern Butter-Suppe mit einem Hauch von Ei. 

Wichtig ist jetzt, dass ihr das Rührei wirklich nur langsam auf mittlerer Stufe erwärmt und permanent umrührt. So lange bis eine lockere Creme entstanden ist. Dann rührt ihr nochmal ein bisschen Butter unter die Creme. Paul Bocuse spricht von einem kleinen Butternüsschen pro Ei. Wenn ihr Rührei für zwei Personen macht, müssten das ungefähr zwei Teelöffel Butter sein. Fertig! 

Zutaten:

Für 8 Brötchen braucht ihr:

  • 150 g Magerquark
  • 6 EL Milch + 2 EL Milch zum Bepinseln
  • 6 EL neutrales Öl
  • 3 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pk. Backpulver
  • 300 g Mehl
  • 4 EL Rosinen

Zubereitung:

Das Wichtigste vorweg: Wenn ihr keine Rosinen mögt, lasst sie einfach weg! Für den Besuch von Silbermond habe ich einfach die doppelte Menge Teig zusammengerührt und dann eine Hälfte mit und die andere Hälfte ohne Rosinen gemacht.

Zuerst gebt ihr Quark, Milch, Öl und Zucker in eine Schüssel und verrührt alles gut miteinander. Danach mischt ihr in einer anderen Schüssel Mehl, Backpulver und Salz. Das kommt dann zur Quarkmasse und wird mit dem Knethaken zu einem Teig verknetet. Zum Schluss kommen (wenn ihr mögt) die Rosinen dazu.

Jetzt nehmt ihr einen Teigschaber oder ein Messer und schneidet den Teig einfach in 8 möglichst gleich große Stücke. Die legt ihr auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und pinselt sie mit ein bisschen Milch ein. Dann werden sie im Ofen schön glänzend braun.

Die Brötchen werden jetzt bei 200 Grad Ober-/Unterhitze auf der mittleren Schiene im Backofen gebacken. Nach 20 Minuten könnt ihr sie aus dem Ofen nehmen und zum Beispiel mit Butter, Marmelade oder einfach ohne alles genießen.