„Ali G. in da house“! Hört euch unbedingt unsere Kochcast-Folge mit dem wunderbaren Ali Güngörmüş an! Episode 64 von „Hoffentlich schmeckt’s – der unvollkommene Kochcast mit Jörg Thadeusz und Katharina te Uhle“. Sternekoch Ali Güngörmüşspricht über das Gericht, das seine Mama immer für ihn gemacht hat – über das Gericht, das er seinen Kinder immer macht – über Selbstzweifel – über unvergessliche Gäste und natürlich über sein neues Kochbuch „Mediterran Express“. Das Buch gibt´s im Buchladen eures Vertrauens und zwei Rezepte daraus gibt es in unserem Blog. Ziegenkäse-Crostini mit Wildkräutern und Balsamico-Datteln und Auberginen-Tomatensuppe mit Sesam. Ein Rezept gibt es jetzt – das andere findet ihr ganz einfach über die Suchfunktion.

Ziegenkäse-Crostini mit Wildkräutern und Balsamico-Datteln

Zutaten:

  • 2 Rollen Ziegenfrischkäse (à 150-200 g)
  • 6 EL Olivenöl
  • 8 getrocknete, weiche Datteln
  • 4-6 EL Apfelsaft
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Päckchen Wildkräutersalat
  • 4 große Scheiben Krustenbrot
  • 1 EL schwarzer Sesam, geröstet

Zubereitung:

Den Ziegenkäse in etwa 12 Scheiben schneiden. In einer beschichteten Pfanne in 2 EL Öl goldbraun anbraten, herausnehmen und leicht abkühlen lassen. 

Inzwischen die Datteln halbieren, entkernen und in Streifen schneiden. In einem kleinen Topf Apfelsaft und Essig erhitzen und die Dattelstreifen darin etwa 10 Minuten ziehen lassen. Vom Herd nehmen und das übrige Olivenöl hinzufügen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Zum Servieren den Wildkräutersalat verlesen, waschen und trocken tupfen. Die Brotscheiben im Toaster rösten und auf Teller legen. Jedes Brot mit Salatblättern und je 3 Scheiben Ziegenkäse belegen und mit dem Datteldressing beträufeln. Zuletzt den Sesam über den Ziegenkäse streuen. 

TIPP

Der Wildkräutersalat besteht idealerweise aus würzigen Salatblättern und Kräutern. Gut eignen sich für dieses Gericht etwa Rucola, Blutampfer, Kapuzinerkresse, Löwenzahn oder Sauerklee.

Fotos: DK Verlag/Sandra Eckhardt 

Kekse? Jemand Kekse? Wir hatten uns nach Weihnachten eine kurze Keks-Pause verordnet. Es waren einfach zu viele Nussecken, zu viele Makronen, zu viele Plätzchen, zu viele Stücke Baumkuchen. Aber jetzt ist wieder Zeit für ein bis zwei (oder drei) Kekse zwischendurch. Und diese Kekse hier werdet ihr lieben! Sie sind ganz soft und schmecken nach Sommer. Nach Kokos, Mango und weißer Schokolade. Wir haben nämlich unser heißgeliebtes Dessert „Thadeusz Tropical“ (findet ihr natürlich auch im Blog) umgewandelt in super leckere Soft-Cookies. 

Und dafür hat es drei Anläufe gebraucht. Drei Versuche, das perfekte Rezept bzw. die perfekte Konsistenz zu finden. Im ersten Versuch haben wir getrocknete Mango genommen. Super lecker – aber die Mango war ziemlich schwer zu schneiden und hatte einen etwas zu intensiven Eigengeschmack. Im zweiten Versuch haben wir TK-Mango genommen, aufgetaut und püriert. Auch lecker – aber die Konsistenz hatte eher etwas von Kuchen. Zum Schluss haben wir es nochmal mit getrockneter Mango versucht – haben die Mango aber ein bisschen einweichen lassen. Und zack – super Konsistenz – super Geschmack! Definitiv unsere Lieblingsversion! 

Zutaten für 18 Stück:

  • 125 g weiche Butter
  • 175 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 50 g getrocknete Mango
  • 100 g weiße Kuvertüre oder weiße Schokolade
  • 3-4 EL Kokosflocken

Zubereitung:

Bevor es richtig losgeht, weicht ihr 50 g getrocknete Mango in Wasser ein. Ein bis zwei Stunden reichen dabei völlig aus.

Dann beginnt ihr mit dem Cookie-Teig. Gebt dafür 125 g weiche Butter, 175 g Zucker, 1 Prise Salz, 1 Pk. Vanillezucker und 1 Ei in eine Schüssel und verrührt alles miteinander. 

Dann vermischt ihr 200 g Mehl und 1 TL Backpulver, gebt das Ganze zu den anderen Zutaten und verrührt alles zu einem homogenen Teig.

Jetzt kommt der Tropical-Geschmack. Holt die eingeweichten Mango-Stücke aus dem Wasser, drückt sie vorsichtig aus und schneidet sie in kleine Stücke. Dann hackt ihr 100 g weiße Kuvertüre (oder Schokolade) und gebt sie zusammen mit 3-4 EL Kokosflocken und den Mango-Stücken zum Cookie-Teig. Verrührt alles gut miteinander. 

Belegt zwei Backbleche mit Backpapier und gebt mit Hilfe von zwei Esslöffeln oder einem Eisportionierer jeweils 9 Teighäufchen auf die Bleche. Achtung! Die Cookies werden beim Backen noch etwas größer und brauchen Platz. Legt sie deshalb nicht zu eng nebeneinander! Und drückt sie nicht platt – sie laufen von selbst auseinander. 

Schiebt das erste Blech auf die mittlere Schiene des Backofens und backt die Cookies ca. 13 Minuten bei 150°C Umluft. Der Rand sollte leicht goldbraun sein. Wundert euch nicht! Nach der Backzeit sind die Cookies in der Mitte noch weich. Das muss so sein. Nur dann sind es nachher auch Soft-Cookies. Ihr wollt ja keine staubtrockenen Kekse haben! Backt dann die zweite Ladung und lasst die Thadeusz-Tropical-Cookies danach auskühlen. 

Wenn diese leckeren Amerikaner auf den Tisch kommen, ist Party angesagt! Ob an Karneval, zum Kindergeburtstag oder auf jeder anderen Party. Ihr könnt die Amerikaner verzieren wie ihr mögt (übrigens ein super Beschäftigungsprogramm auf Kindergeburtstagen). 

Und dazu gibt´s noch ein bisschen unnützes Wissen. Wisst ihr, warum Amerikaner „Amerikaner“ heißen? Früher wurden Amerikaner nicht mit Backpulver gemacht, sondern mit Hirschhornsalz. Ebenfalls ein Backtriebmittel. Der chemische Name für Hirschhornsalz lautet Ammoniumhydrogencarbonat. Und deshalb hieß das Gebäck zu Beginn „Ammoniakaner“. Richtig, ziemlich kompliziert und schwer auszusprechen. Irgendwann hat irgendwer aus „Ammoniakaner“ „Amerikaner“ gemacht. Und wenn sie nicht aufgegessen wurden, dann heißen sie bis heute so. 

Zutaten für den Teig:

  • 125 g weiche Butter
  • 125 g Zucker
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 270 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pk. Vanillepuddingpulver
  • 4-5 EL Milch

Zutaten für die Glasur und das Topping:

  • 125 g Puderzucker
  • 2-3 EL Wasser oder Zitronensaft oder
  • 100 g Kuvertüre (Vollmilch, Zartbitter oder weiß – je nach Geschmack)
  • plus bunte Streusel, bunte Schokolinsen, Zuckerschrift….was auch immer ihr mögt. 

Zubereitung:

Gebt 125 g weiche Butter, 125 g Zucker und 1 Pk. Vanillezucker in eine Schüssel und rührt das Ganze mehrere Minuten schaumig. Dann gebt ihr 2 Eier dazu und rührt sie unter. 

Als nächstes vermischt ihr 270 g Mehl, 3 TL Backpulver, 1 Prise Salz und 1 Pk. Vanillepuddingpulver miteinander. Gebt das Ganze gemeinsam mit 4-5 EL Milch zur Butter-Zucker-Ei-Mischung und verrührt alles zu einem homogenen Teig. 

Dann legt ihr zwei Backbleche mit Backpapier aus und formt mit 2 Esslöffeln ca. 10 Teig-Häufchen. ACHTUNG: Die Amerikaner gehen beim Backen auseinander und brauchen deshalb Platz. Gönnt ihnen ein bisschen Abstand. Schiebt das erste Blech auf die mittlere Schiene des Backofens und backt die erste Ladung Amerikaner ca. 12-14 Minuten bei 175°C Ober-/Unterhitze. 

Nachdem ihr nacheinander beide Ladungen gebacken habt, lasst ihr die Amerikaner auskühlen. Erst dann geht´s ans Dekorieren. Wenn ihr Zuckerguss wollt, mischt ihr 125 g Puderzucker mit 2-3 EL Zitronensaft oder Wasser, pinselt das Ganze auf die flache Seite der Amerikaner und verziert sie dann mit bunten Streuseln, Schokolinsen…was auch immer. 

Wenn ihr eine Schokoglasur wollt, schmelzt ihr 100 g Kuvertüre über einem Wasserbad und bepinselt die Amerikaner damit. Bunte Streusel drauf…fertig!

“Die ist um Längen besser als die mit dem Fertig-Teig!“ Und dabei ist diese Pizza so schnell und so einfach gemacht! Der Teig ist ruckzuck zusammengerührt – kann mehrere Stunden gehen – muss aber nicht. Und für die Sauce müsst ihr auch nur wenige Minuten einplanen. Die wird nämlich kalt zusammengerührt und schmeckt super aromatisch! Teig und Sauce reichen für zwei Bleche bzw für 4 Pizzen. 

Zutaten für den Teig:

  • 600 g Mehl (plus etwas Mehl für die Arbeitsfläche)
  • 12 g Salz
  • 6 g Zucker
  • 4 EL Olivenöl
  • 4 g frische Hefe (oder 8 g frische Hefe für den Turboteig)
  • 400 ml kaltes Wasser

Zutaten für die Sauce:

  • 1 Dose stückige Tomaten (bitte unbedingt die guten Tomaten nehmen)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Honig
  • Oregano
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Für den Teig empfehle ich euch, die etwas zeitintensivere Variante zu nehmen. Wenn ihr abends Pizza backen wollt, rührt den Teig einfach morgens zusammen und lasst ihn abgedeckt im Kühlschrank gehen. Wir haben von Cynthia Barcomi gelernt: Hefe braucht Zeit. Der Turbo-Teig geht aber natürlich auch (er muss nur anderthalb Stunden bei Zimmertemperatur gehen) und schmeckt super lecker. 

Gebt 600 g Mehl, 12 g Salz, 6 g Zucker, 2 EL Olivenöl, 4 g frische Hefe (für den Turbo-Teig 8 g) und 400 ml kaltes Wasser in eine Schüssel und verrührt das Ganze kurz mit einem Rührlöffel oder mit den Händen. Der Teig muss an dieser Stelle nicht geknetet werden. Hauptsache, alle Zutaten sind verrührt. 

Deckt die Schüssel ab und lasst den Teig ruhen. Entweder 8-10 Stunden im Kühlschrank oder in der Turbo-Variante anderthalb Stunden bei Zimmertemperatur. 

In der Zwischenzeit könnt ihr ganz in Ruhe die Sauce vorbereiten. Schneidet zuerst eine kleine Zwiebel und zwei Knoblauchzehen klein. Gebt dann eine Dose stückige Tomaten in ein hohes Gefäß. Gebt Zwiebel und Knoblauch, 2 EL Tomatenmark, 1 EL Olivenöl, 1 EL Honig, Oregano, Salz und Pfeffer dazu und püriert das Ganze mit einem Pürierstab. Fertig.

Weiter geht´s mit dem Teig. Gebt den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche und knetet ihn mit den Händen durch. Gebt zwischenzeitlich 2 EL Olivenöl auf den Teig und knetet das Öl gut unter. Dann teilt ihr den Teig in zwei bzw. in vier Teile – je nachdem, ob ihr zwei Bleche oder vier Pizzen wollt. 

Rollt den Teig aus und gebt ihn auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Verteilt die Tomatensauce gleichmäßig auf dem Teig und belegt ihn dann nach euren Wünschen. ACHTUNG! Nicht zu dick belegen, sonst suppt der Teig durch und wird nicht richtig knusprig. Käse nicht vergessen (soll ja schon mal passiert sein).

Heizt den Backofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vor. Dann backt ihr die Pizza 7 bis 10 Minuten. Wir hatten sie zuletzt etwas zu dick belegt und mussten die Pizza 13 Minuten im Ofen lassen. Hebt einfach kurz den Boden an! Wenn die Unterseite leicht gebräunt ist, ist die Pizza fertig. 

Der wunderbare Marco Schreyl ist wieder zu Gast in unserem Kochcast. Und Marco bringt euch diesmal etwas sehr Persönliches mit: Eine kulinarische Erinnerung an seine Kindheit. Das Rezept gibt´s hier. Die wunderbare Geschichte dahinter hört ihr in der neuen Folge von „Hoffentlich schmeckt’s – der unvollkommene Kochcast mit Jörg Thadeusz und Katharina te Uhle“. Gibt’s überall da, wo es Podcasts gibt. 

Man nehme:

  • 2-4 Brötchen oder Baguette (die, die übrig geblieben sind) 
  • Würfeln! Nicht zu klein!
  • Butter in die Pfanne
  • Brötchenwürfel rein
  • Golden braun braten (eventuell Butter nachlegen)
  • Abkühlen lassen 
  • Eventuell etwas Salz dazugeben
  • In eine Papiertüte
  • Bester Snack!

für Fabian Raphael und Sabine Heinrich 

Zu Sankt Martin gibt es Stutenkerle, Weckmänner, Hefekerle, Dambedeis, Klausenmänner, Pumänner, Piefeköppe und wie sie alle heißen. Leckere Figuren aus Hefeteig! Die Augen und Knöpfe aus Rosinen und dazu manchmal noch die Pfeife aus Ton. Es gibt aber nicht nur diese Hefefiguren – es gibt auch die Martinsbrezel. Eine süße Brezel, je nach Region in Zucker gewälzt oder mit Hagelzucker bestreut. So eine Martinsbrezel (mit Hagelzucker) hatten sich zwei liebe Menschen von WDR 2 gewünscht: Fabian Raphael und Sabine Heinrich. Und hier ist das Rezept: 

Zutaten für 8 normalgroße oder 4 riesengroße Martinsbrezel:

  • 100 g Butter
  • 250 ml Milch (plus etwas Milch zum Einpinseln)
  • ½ Würfel frische Hefe
  • 500 g Mehl (plus etwas Mehl für die Arbeitsfläche)
  • ½ TL Salz 
  • 100 g Zucker
  • Hagelzucker

Zubereitung:

Zuerst gebt ihr 100 g Butter und 250 ml Milch in einen Topf und schmelzt bzw erwärmt das Ganze auf kleiner Flamme. Das Butter-Milch-Gemisch sollte nur lauwarm sein und nicht blubbern. Dann krümelt ihr ½ Würfel frische Hefe in den Topf und rührt so lange mit dem Schneebesen, bis sich die Hefe aufgelöst hat. 

Dann gebt ihr 500 g Mehl, ½ TL Salz und 100 g Zucker in eine Schüssel, verrührt alles miteinander und gebt dann die flüssige Butter-Milch-Hefe-Mischung dazu. Knetet das Ganze jetzt mehrere Minuten, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist. 

Damit die Hefe ihren Job machen kann, braucht sie Ruhe. Und wir haben von Cynthia Barcomi gelernt: „Man darf Hefe nicht hetzen!“ Also gebt der Hefe jetzt ein bis 2 Stunden Zeit, damit sie arbeiten kann. Ihr könnt den Teig auch abgedeckt über Nacht im Kühlschrank gehen lassen, dann auf Zimmertemperatur bringen und weiterverarbeiten. 

Gebt den Teig jetzt auf eine Arbeitsfläche und formt 4 bis 8 gleich große Kugeln daraus – je nachdem, ob ihr 8 kleine oder 4 große Martinsbrezeln wollt. Rollt die Kugeln mit den Handflächen zu einer länglichen Wurst und formt daraus die Brezel. Erklär-Videos dazu gibt es haufenweise im Netz. Ich mache euch auch eins und poste es auf Instagram. 

Legt die Brezeln jetzt auf ein mit Backpapier belegtes Backblech, pinselt sie mit Milch ein und streut Hagelzucker darüber. Ihr könnt statt Milch auch ein Eigelb nehmen. Dann lasst ihr die Brezeln nochmal 15 bis 20 Minuten unter einem sauberen Küchentuch ruhen.

Backt die Martinsbrezeln dann ca. 30 Minuten bei 180°C Ober-/Unterhitze. Fertig. Dieses Rezept könnt ihr übrigens auch nehmen, wenn ihr Weckmänner/Stutenkerle etc machen wollt. Die müsst ihr dann nur entsprechend formen. 

„Serviere uns ein attraktives Gericht!“ Das war die Aufgabe. Es sollte also nicht nur fantastisch schmecken, sondern auch fantastisch aussehen. Das Zauberwort heißt „Kombination“. Ich habe Zutaten miteinander kombiniert, die möglichst bunt sind und dadurch schön aussehen. Und ich habe zwei Dinge miteinander kombiniert, die angeblich (Stichwort Food-Pairing) wunderbar harmonieren und sich geschmacklich ergänzen: Pfirsiche und Tomaten. Daraus (und aus ein paar anderen Zutaten) habe ich eine Art Salsa gemacht. Serviert habe ich das Ganze auf frisch gebackenem Brot. Das Rezept für das Brot findet ihr auch im Blog. 

Ihr könnt die Salsa aber auch einfach als Salat servieren. Zum Beispiel mit ein paar frischen Salatblättern oder Rucola. 

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 Pfirsiche
  • 250 g Kirschtomaten (gerne möglichst bunt)
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 EL Pinienkerne
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Ahornsirup (Honig geht auch)
  • 2 EL Zitronensaft
  • Salz/Pfeffer
  • 2 Kugeln Burrata (Büffelmozzarella oder normaler Mozzarella gehen auch)
  • ein paar frische Basilikumblätter

Zubereitung:

Gebt 2 EL Pinienkerne in eine Pfanne, röstet sie ohne Fett an und stellt sie beiseite. Vorsicht beim Rösten: Behaltet die Pinienkerne unbedingt im Blick! Sie werden sehr schnell sehr dunkel. 

Schneidet dann zwei Pfirsiche in Spalten (Achtel funktionieren gut), gebt 1 EL Ahornsirup in die Pfanne und karamellisiert die Pfirsiche darin. Wendet die Pfirsiche ein paar Mal, damit sie von beiden Seiten karamellisieren. 

Jetzt kümmert ihr euch ums Dressing. Gebt 3 EL Olivenöl, 1 EL Ahornsirup, 2 EL Saft von einer Zitrone und Salz und Pfeffer in eine Schüssel und verrührt das Ganze mit einem kleinen Schneebesen zu einem Dressing. 

Halbiert die Tomaten, schneidet die rote Zwiebel in feine Würfel und gebt alles zu dem Dressing. Gebt dann die karamellisierten Pfirsiche, die Pinienkerne und ein paar kleingerupfte Basilikumblätter dazu und verrührt alles mit dem Dressing. 

Dann schneidet ihr zwei Scheiben von dem frischen Weißbrot (oder Baguette oder Ciabatta) auf und gebt die Pfirsich-Tomaten-Salsa darauf. Wenn ihr Burrata habt (würde ich wegen des sahnigen Kerns sehr empfehlen), „reißt“ ihr die Burrata-Kugel ein bisschen auseinander und verteilt sie auf der Salsa. Wenn ihr Mozzarella habt, schneidet ihn einfach in Scheiben und legt ihn auf die Salsa. Fertig. 

Ein Gericht, das perfekt ist für „Papara“, zum Austunken mit Brot. So nennt man Essen, das besonders lecker ist. Besteck ist nicht mehr nötig. Noch mehr Essen, das besonders lecker ist, findet ihr im Kochbuch „Wenn ich das kann, kannst du das auch“, das die wunderbare Linda Zervakis gemeinsam mit ihrer Freundin, Co-Autorin und Fotografin Elissavet Patrikiou geschrieben hat. Erschienen ist das Buch mit den tollen Rezepten bei „Gräfe und Unzer“. 

Zutaten für das Pesto (4 Portionen):

  • 1 Knoblauchzehe
  • 60 g Parmesan
  • 120 g getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt)
  • 60 g gesalzene Cashewkerne
  • 1 Handvoll Basilikumblätter
  • Chiliflocken (nach Belieben)
  • 140 ml Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Außerdem:

  • 4 Burrata (à ca. 100 g)
  • 4 getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt; ersatzweise halbierte Kirschtomaten)
  • Olivenöl zum Beträufeln
  • Basilikumblätter zum Bestreuen

Zubereitung:

Für das Pesto den Knoblauch schälen und würfeln. Parmesan und getrocknete Tomaten in Stücke schneiden. Knoblauch, Parmesan, Tomaten, Cashewkerne, Basilikum, Chiliflocken nach Belieben und das Olivenöl in einem hohen Rührbecher mit dem Pürierstab mixen. Das Pesto mit Salz und Pfeffer würzen. 

Das Pesto auf Teller verteilen, je 1 Burrata darauflegen und etwas auseinanderbrechen. Die Tomaten darauflegen, mit Olivenöl beträufeln und mit Basilikumblättern betreuen. Dazu reicht man Brot. 

Dieses Pesto passt auch perfekt zu Pasta oder als Dip zu gebratenem Gemüse. Es lohnt sich deshalb, gleich eine größere Menge davon zu machen. In Schraubgläsern, mit Olivenöl bedeckt und kühl gestellt, hält es sich gut 2 Wochen. So hat man für Notfälle immer etwas Leckeres parat. 

Credits Portrait Linda Zervakis: Elissavat Patrikiou

„Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.“ Ein Zitat von Winston Churchill. Er war Staatsmann und ein Genießer. Für ihn galt: Zigarren, Alkohol und gutes Essen – und von alldem bitte nicht zu wenig! Für das gute Essen hat Georgina Landemare gesorgt. Sie war jahrelang Köchin in No. 10 Downing Street und hat ihre Rezepte in einem Kochbuch zusammengetragen („Churchill´s Cookbook“). Darin sind Gerichte zu finden, die Churchill oft und gerne gegessen hat. Besonders geliebt hat er Omelett mit Kartoffeln. Das Rezept haben wir genau so nachgekocht. Wir müssen allerdings dazu sagen, dass die Mengenangaben vielleicht nicht mehr ganz aktuell sind. Das Rezept von Georgina Landemare stammt aus Kriegszeiten, als Nahrungsmittel rationiert wurden. Heute werden von dieser Menge (für 4 Personen gerechnet) eher 2 Personen satt. Probiert es aus!  

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 Eier 
  • 225 g Kartoffeln
  • Butter für die Pfanne
  • Salz/Pfeffer
  • Kräuter nach Geschmack

Zubereitung:

Zuerst kocht ihr 225 g Kartoffeln, pellt sie anschließend und schneidet sie in Scheiben. 

Dann gebt ihr 4 Eier in eine Schüssel, verquirlt sie mit einer Gabel und würzt sie mit Salz und Pfeffer. 

Gebt Butter in eine Pfanne und bratet die Kartoffeln etwas an. Gebt dann die verquirlten Eier dazu und lasst alles zusammen stocken. Wenn die Masse etwas fest geworden ist, dreht das Omelett vorsichtig um und lasst es auch von der anderen Seite nochmal leicht bräunen. Fertig. 

(nach einem Rezept von „Emmi kocht einfach“) 

Wir sind Ruhrgebiets-Kinder. Wir lieben Currywurst! Am liebsten natürlich frisch vonne Pommesbude. Mit Pommes Schranke dazu. Aber Currywurst kann man natürlich auch wunderbar zuhause machen. Wenn Besuch kommt und wir dann sagen: „Es gibt Currywurst“, dann ist die Freude immer riesig! Weil fast jeder und jede Currywurst mag. Weil Currywurst zuhause dann doch etwas Besonderes ist. Weil man den Schärfegrad selbst bestimmen kann. Von würzig mild für Kinder bis zu richtig scharf für die ganz Harten. 

Es gibt unzählige Rezepte für Currywurst-Sauce. Mindestens die Hälfte davon ist „das einzig wahre Original-Rezept wie von der Pommesbude“. Is klar! Es gibt Rezepte mit Ketchup und Cola drin, mit Orangensaft und Extra-Zucker, mit Cayenne-Pfeffer und Brühe. Und was nicht noch alles. 

Bei unserer Suche nach einem Rezept sind wir auf den Blog von Emmi gestoßen. Emmi hat, so wie wir, nach einem Rezept gesucht, das ohne Ketchup und Cola auskommt und dafür mit natürlichen Zutaten punktet. Emmi hat gekocht und probiert und nochmal gekocht und probiert. Und herausgekommen ist eine Sauce, die schnell zu machen ist, die familien- und partytauglich ist und die sich (sollte etwas übrigbleiben) sogar einfrieren lässt. 

Zutaten für 6 Portionen: 

  • 500 g passierte Tomaten
  • 1 Schalotte 
  • 30 g Tomatenmark
  • 1,5 EL brauner Zucker
  • 75 ml Orangensaft (frisch gepresst oder 100 % Direktsaft nehmen)
  • ½ Peperoni (entkernt und sehr klein geschnitten)
  • 3 TL Paprikapulver edelsüß
  • 2 TL Currypulver
  • 1 Zimtstange (nach Belieben! Aber Emmi sagt, es lohnt sich!)
  • 2 EL Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumen- oder Rapsöl)
  • Salz und schwarzen Pfeffer
  • Currypulver zum Bestreuen (nach Belieben)

Zubereitung: 

Zuerst schält ihr die Schalotte und schneidet sie in feine Würfel. Die Peperoni waschen, entkernen und ebenfalls in feine Würfel schneiden. Dann erhitzt ihr 2 EL Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumen- oder Rapsöl) in einem Topf, und lasst die Schalotte mit der Peperoni darin kurz anschwitzen bis die Schalotte glasig ist.

Jetzt gebt ihr 30 g Tomatenmark, 3 TL Paprikapulver, 2 TL Currypulver, 1 Prise Salz, etwas schwarzen Pfeffer und 1,5 EL braunen Zucker dazu. Alles kurz gemeinsam anrösten.

Im Anschluss löscht ihr das Ganze mit 75 ml Orangensaft ab und verrührt alles gut miteinander. Nun kommen noch die 500 g passierten Tomaten hinein, sowie die Zimtstange. Jetzt lasst ihr die Currysauce für 15-20 Minuten bei leichter Hitze (ohne Deckel) köcheln. Zum Schluss die Zimtstange aus der Soße entfernen und noch einmal nach Belieben abschmecken.

Die Currywurst-Sauce über einer gebratenen, geschnittenen Wurst verteilen und nach Belieben mit Currypulver bestreuen. 

Natürlich könnt ihr auch auf Fleisch verzichten und die vegetarische oder vegane Wurst-Alternative nehmen. Guten Appetit. 

Das Rezept von Emmi gibt´s auch nochmal hier: 

https://emmikochteinfach.de/currywurst-sosse-einfach-und-schnell/