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Diese Apfel-Tarte riecht und schmeckt wie Urlaub in Südfrankreich. Sie ist wundervoll buttrig und wegen der gemahlenen Mandeln ganz besonders im Geschmack. Zum Backen nehme eine 24-cm-Tarte-Form mit Löchern und herausnehmbarem Boden. Dann lässt sich die Tarte nachher besser aus der Form lösen.

Für den Teig braucht ihr: 

  • 100 g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 100 g Zucker
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 200 g Mehl
  • 1 Prise Salz

Für den Belag braucht ihr: 

  • 2 Äpfel (z.B. Wellant)
  • 2 Eier
  • 100 g Zucker
  • 60 g gemahlene Mandeln
  • 1 TL Vanillepaste 
  • 200 g Creme fraiche

Für die Streusel braucht ihr: 

  • 40 g Butter
  • 65 g Mehl 
  • 40 g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker

Zubereitung:

Zuerst gebt ihr Butter, Ei, Zucker, gemahlene Mandeln, Mehl und Salz in eine Schüssel und verknetet alles zu einem Teig. Formt daraus eine Kugel, wickelt sie in Frischhaltefolie ein und legt sie für ca. eine Stunde in den Kühlschrank. 

Danach rollt ihr den Teig auf einer bemehlten Fläche aus und legt ihn in die Tarte-Form. Drückt den Teig leicht am Boden und am Rand an.  

Jetzt kümmert ihr euch um den Belag. Gebt zwei Eier, Zucker, gemahlene Mandeln, Vanillepaste und Creme fraiche in eine Schüssel, nehmt einen Schneebesen und verrührt die Zutaten zu einer cremigen Masse. 

Dann schält und entkernt ihr die Äpfel. Viertelt sie und schneidet sie in schmale Streifen. Legt sie kreisförmig auf dem Teigboden an. Dann gebt ihr die Creme gleichmäßig darüber. 

Zum Schluss sind die Streusel dran. Gebt Butter, Mehl, Zucker und Vanillezucker in eine Schüssel und verknetet alles zu Streuseln. Die werden jetzt gleichmäßig über den Teig gestreut. 

Stellt die Tarte-Form auf ein Backblech und backt die Tarte ca. 30 Minuten bei 170 Grad Umluft. 

Dieses Rezept haben wir bei der wunderbaren Aurélie Bastian von „Französisch kochen“ entdeckt. Und zwar in Aurélies neuem Buch „Aurélie Bastian backt“. Aurélie sagt: „Das ist ein Dessert mit WOW-Effekt!“

Ihr braucht 2 Servierringe (8 cm Durchmesser). 

Zutaten für 2 Personen:

  • 100 g Schokolade
  • 35 g Butter
  • 2 Eier (M)
  • 30 g Zucker
  • 25 g Mehl (Type 405)

Zubereitung:

Schokolade und Butter schmelzen, rühren und leicht abkühlen lassen. 

Eier und Zucker aufschlagen, bis die Masse schaumig wird. Mehl hinzugeben und kurz unterrühren. Schokoladenmischung einrühren. 

Die Servierringe auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Den Kuchenteig in die Servierringe füllen und bei 200°C Umluft für 7-8 Minuten backen.

Die Schokoladenkuchen für 2 Minuten abkühlen lassen, auf Tellern platzieren und vorsichtig die Servierringe entfernen. 

Tipp/Variationen:

Der Teig kann in den Servierringen eingefroren werden. Dann einfach 5 Minuten auftauen lassen und für 18-20 Minuten backen. 

FotoCredits: Sophia Molek + Aurélie Bastian

www.franzoesischkochen.de

Dieses Rezept haben wir bei der wunderbaren Aurélie Bastian von „Französisch kochen“ entdeckt. Aurélie sagt: „Diese gebratene Hähnchenbrust mit Senfsauce ist einfach soooo gut! Das perfekte Rezept, wenn das Wetter nicht so mitmacht und man ein gutes Soulfood-Rezept braucht.“ Und noch ein Tipp von Aurélie: „Das Gericht im Backofen „ziehen lassen“! So binden sich die Geschmäcke, verdickt sich die Sauce und das Fleisch wird butterzart. Soooo lecker!“ 

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 Hähnchenbrüste
  • 2 Zwiebeln
  • 20 g Butter
  • 1 Schuss Cognac
  • 8-10 g Mehl (Type 45)
  • 200-250 ml Sahne (mind. 32% Fett)
  • 2 gute TL Dijon-Senf
  • Salz/Pfeffer
  • 50 g Crème fraîche
  • frische Petersilie zum Servieren 

Zubereitung:

In einer Pfanne die Butter schmelzen und darin die Hähnchenbrust von jeder Seite gut anbraten. Auf die Seite stellen. 

Die Zwiebeln in Scheiben schneiden, in derselben Pfanne anbraten und mit Cognac ablöschen. Mehl auf die Zwiebeln streuen, rühren. Dann die Sahne mit in die Pfanne geben, den Senf, Crème fraîche, Salz und Pfeffer. Gut umrühren. 

In einer Auflaufform die Hähnchenbrust platzieren und die Senfsauce darauf gießen. Das Ganze im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft 18-20 Minuten köcheln lassen. 

TIPP: Die Backzeit ist von der Dicke eurer Hähnchenbrust abhängig. 

Dazu Reis, Nudeln, Kartoffelpüree oder Bratkartoffeln als Beilage. 

FotoCredits: Sophia Molek + Aurélie Bastian

www.franzoesischkochen.de

Es wird festlich. Und es wird französisch. Wir servieren Chateaubriand mit Sauce Béarnaise. Chateaubriand ist ein Steak aus der Mitte des Rinderfilets. Dazu wird traditionell Sauce Béarnaise gereicht. Und diese Sauce wird normalerweise mit Weißwein gemacht. Wir haben uns für eine Version mit Wermut entschieden. Falls ihr zum Beispiel eine Flasche Lillet im Kühlschrank stehen habt, könnt ihr den ganz wunderbar nehmen. Und falls euch die Sauce Béarnaise nicht auf Anhieb gelingt, gibt es weiter unter im Rezept einen Tipp, wie ihr sie retten könnt.

Zutaten für 2 Personen:

  • 500 g Rinderfilet aus dem Mittelstück 
  • frischer Estragon (getrockneter Estragon geht auch)
  • 1 Schalotte
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 100 ml Wermut (z. B. Lillet)
  • 3 EL Apfelessig
  • 100 g Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Cayennepfeffer
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

Denkt unbedingt daran, das Fleisch rechtzeitig aus dem Kühlschrank zu nehmen! Am besten eine Stunde bevor ihr loslegt. Das Fleisch sollte Zimmertemperatur haben. 

Zupft die Estragonblätter ab und hackt sie fein. Schält die Schalotte und schneidet sie in feine Würfel. Gebt 100 ml Wermut, 3 EL Apfelessig, die Schalottenwürfel, eine ordentliche Prise Pfeffer und die Hälfte der Estragonblätter in einen Topf und lasst das Ganze auf die Hälfte einköcheln. 

Die Reduktion gießt ihr dann durch ein feines Sieb und stellt sie erstmal beiseite. Lasst jetzt 90 g Butter schmelzen bis sie leicht gebräunt ist. Dann lasst ihr auch die Butter etwas abkühlen. 

Heizt den Backofen auf 140 °C Umluft vor. Gebt die restliche Butter und 1 EL Olivenöl in eine Pfanne und bratet das Fleisch scharf von allen Seiten an. Dann legt ihr ein Backblech mit Alufolie aus, legt vorsichtig das Fleisch darauf und lasst es ca. 25 Minuten backen.

In der Zwischenzeit kümmert ihr euch um die Sauce Béarnaise. Gebt die Reduktion zusammen mit einem Eigelb, einer Prise Cayennepfeffer und einer Prise Salz in eine Schüssel und schlagt sie kräftig über einem Wasserbad auf. So lange bis die Mischung leicht andickt. WICHTIG: Lasst das Wasser im Wasserbad nicht kochen. Sonst habt ihr eventuell Rührei. Dann gießt ihr die geschmolzene Butter in einem dünnen Strahl in die Schüssel und rührt kräftig mit dem Schneebesen. Wenn die Sauce fertig ist, schmeckt ihr sie noch mit Salz und Pfeffer ab und gebt den Rest Estragon dazu. 

Sollte euch die Sauce nicht auf Anhieb gelingen, gießt sie nicht weg! Ihr könnt sie mit einem ganz einfachen Trick retten. Gebt ein weiteres Eigelb in eine Schüssel, gebt ein bis 2 EL kaltes Wasser dazu und schlagt das Eigelb über dem Wasserbad auf. Auch da unbedingt darauf achten, dass das Wasserbad nicht zu heiß wird! Wenn das Eigelb erwärmt ist, gebt ihr die misslungene Sauce TRÖPFCHENWEISE dazu und rührt währenddessen kräftig mit dem Schneebesen. Dann sollte die Sauce andicken und gelingen. 

Holt das Fleisch aus dem Backofen, wickelt es in die Alufolie ein und lasst es nochmal 10 Minuten ruhen. 

Dann schneidet ihr das Fleisch vorsichtig auf und serviert es mit der Sauce Béarnaise. Dazu schmecken zum Beispiel Kartoffeln.