Kochcast-Hörerin Christin kommt gebürtig aus Thüringen, ist vor Jahren der Liebe wegen nach Bochum gezogen und probiert regelmäßig Rezepte aus, die wir im Kochcast vorstellen. Zum Beispiel hat Christin unsere Sommerrollen mit Dip ausprobiert („der Erdnuss-Dip war köstlich“) und dann noch ein bisschen umgewandelt. „Wir füllten das Reispapier mit leckerem Gemüse und rollten unsere Rollen. Wir haben sie danach noch in der Heißluftfritteuse kross gebacken. Bei ca. 200 Grad haben wir sie kross gebacken und fanden das tatsächlich besser. Der Crunch war fantastisch!“ Das probieren wir auf jeden Fall auch mal aus! Das Rezept für die Sommerrollen findet ihr auch im Blog. Gebt einfach „Sommerrollen“ in der Suchfunktion ein!  

Christin hat uns aber auch noch ein eigenes Rezept mitgebracht. Und zwar gibt es da diese Tomatensauce, die Christin regelmäßig kocht. Und wenn etwas übrigbleibt, kocht Christin die Reste ca. 20 Minuten ein, püriert sie, füllt sie in Gläser und lässt sich das Ganze dann als Dip auf Brot schmecken. Davon erzählt Christin euch ausführlich in Episode 79 von „Hoffentlich schmeckt’s – der unvollkommene Kochcast mit Jörg Thadeusz und Katharina te Uhle“.

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Zutaten für 4 Personen:

  • 2 Paprika (rot und gelb)
  • 4 rote Zwiebeln
  • 1 Zucchini
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Handvoll Cherrytomaten
  • 350 ml passierte Tomaten
  • 3 EL Tomatenmark mit Würzgemüse
  • 1 Sardelle
  • Olivenöl
  • 5-6 Blätter Basilikum
  • Spaghettigewürz
  • Gemüsebrühe
  • Pfeffer
  • Gemahlener Kümmel
  • 1 Lorbeerblatt
  • ½ TL Zimt

Zubereitung:

  • Paprika und Zucchini in mundgerechte Stücke schneiden
  • Tomaten waschen und abtropfen lassen
  • Zwiebeln kleinschneiden
  • Knoblauch schälen und zur Seite legen
  • in einer Pfanne Olivenöl erhitzen und die Sardelle darin „schmelzen“
  • Paprika und Zucchini in die Pfanne geben und leicht anbraten
  • Tomaten und Zwiebeln hinzufügen und mitbraten
  • Tomatenmark dazugeben und leicht anbräunen
  • alles mit den passierten Tomaten ablöschen und köcheln lassen
  • 2 TL Spaghettigewürz hinzugeben
  • Knoblauch zerreiben oder mit der Presse in die Tomatensauce pressen
  • mit Pfeffer, Kümmel und Gemüsebrühe würzen
  • Lorbeerblatt dazugeben und mitköcheln lassen
  • wer salzen möchte, kanngerne noch nachsalzen
  • zum Schluss den gemahlenen Zimt dazugeben. Den schmeckt man kaum – der gibt aber das gewisse Etwas.

Christin sagt: „Die Sauce ist vielseitig einsetzbar. Ich reiche sie gern mit Spaghetti oder Gnocchi. Guten Parmesan darauf und einfach darin versinken. Meist bleibt von der Tomatensauce etwas über. Ich lasse die Reste noch ca. 20 Minuten einkochen und püriere sie dann. Das fülle ich dann in Gläser und lasse es mir als Dip auf Brot schmecken. So schmeiße ich nichts weg und habe noch lange etwas von den tollen Aromen.“

Dieser Salat ist perfekt für den Sommer! Erfrischend, nicht zu schwer und trotzdem sättigend! Und abgesehen davon ist er unglaublich lecker! Die Kombination aus Wassermelone, Feta, frischer Minze und gerösteten Pinienkernen harmoniert perfekt!

Zutaten für eine Schüssel Salat:

  • ¼ Wassermelone
  • 1 Gurke
  • 200 g Feta
  • ca. 50 g Pinienkerne
  • 1 Handvoll frische Minze (plus ein paar Blätter zur Deko)
  • Saft von ½ Orange (oder guter Orangensaft)
  • Saft von ½ Zitrone
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 1 EL Honig (Ahornsirup geht auch)
  • 1 EL Meersalz
  • eine gute Prise frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung:

Röstet zuerst 50 g Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne an. Behaltet sie unbedingt im Blick! Pinienkerne brennen schnell an. Lasst die Pinienkerne danach ein wenig abkühlen.

Schneidet dann die Schale von der Wassermelone und das Fruchtfleisch in Würfel. Schält die Gurke, schneidet sie ebenfalls in Würfel und gebt sie zur Melone. Zerbröselt 200 g Feta mit den Händen über dem Salat und gebt dann die gerösteten Pinienkerne dazu.

Schneidet eine Handvoll frischer Minzblätter klein und gebt sie zum Salat.

Dann rührt ihr in einer kleinen Schüssel das Dressing zusammen. Gebt den Saft von ½ Orange, den Saft von ½ Zitrone, 2-3 EL Olivenöl, 1 EL Honig, 1 EL Meersalz und eine gute Prise frisch gemahlenen Pfeffer in die Schüssel und verrührt alles mit einem kleinen Schneebesen.

Gebt das Dressing dann über den Salat und vermengt alles vorsichtig miteinander. Schneidet dann die Deko-Minzblätter kleiner und streut sie über den Salat. Fertig.

Kochcast-Hörerin Nina aus Bochum stellt uns „Saltibarsciai“ vor. Eine kalte Rote-Bete-Suppe, die Nina zum ersten Mal im Litauen-Urlaub probiert hat. Nina sagt: „Ein Sommergericht, das bei hohen Temperaturen herrlich erfrischend und doch sättigend ist!“ Mehr dazu (und zum Essen in Litauen) erzählt Nina euch in Episode 78 von „Hoffentlich schmeckt’s – der unvollkommene Kochcast mit Jörg Thadeusz und Katharina te Uhle“.

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 l Kefir
  • 2-4 Rote Bete (gekocht, gerne auch eingemacht)
  • 2-4 kleine Salatgurken
  • 2-4 Lauchzwiebeln
  • 1 Becher Schmand (falls ihr bekommt, nehmt „Smetana“ – cremig und nicht stichfest)
  • reichlich Dill
  • 4 Eier
  • 8 Kartoffeln
  • Pfeffer
  • Salz
  • Schuss Weißweinessig

Zubereitung:

  • Kartoffeln schälen und kochen
  • Eier hartkochen
  • Rote Bete und Gurke reiben
  • Lauchzwiebeln und Dill fein hacken
  • in einer Salatschüssel mit Kefir vermischen
  • würzen und kaltstellen
  • die heißen Kartoffeln werden extra gereicht und die gepellten Eier (halbiert) oben aufgelegt
  • dazu gibt es pro Teller einen großzügigen Klecks Schmand

Die wunderbare Sabine Heinrich war zu Gast im Kochcast und hat eins ihrer Lieblingsrezepte mitgebracht: Parmigiana – ein Auflauf mit Auberginen. Sabine ist (so wie wir) großer Fan von Elisabeth Raether, der Kolumnistin von ZEIT MAGAZIN WOCHENMARKT. Rezepte reißt sie sich aus der Zeitung aus und kocht sie nach. Und manchmal macht Sabine sich Notizen dazu. Wann sie das Gericht für wen gekocht hat. Ob alles so funktioniert hat, wie es sollte. Ob es geschmeckt hat. Was sich Sabine zu diesem Rezept notiert hat, seht ihr auf dem Foto. Was Sabine Heinrich sonst noch gerne kocht und wann sie es kulinarisch so richtig krachen lässt, hört ihr in Episode 76 von „Hoffentlich schmeckt’s – der unvollkommene Kochcast mit Jörg Thadeusz und Katharina te Uhle“.

Zutaten für 3 Personen:

  • 2 Auberginen
  • Salz
  • Olivenöl
  • 1 Schalotte (oder kleine Zwiebel)
  • 1 TL Oregano (getrocknet)
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • 1 Prise Zucker
  • Pfeffer
  • 1 Schuss Essig (z. B. Balsamico)
  • 125 g Mozzarella
  • eine Handvoll Basilikumblätter
  • 50 g frisch geriebener Parmesan
  • 2 EL Semmelbrösel

Zubereitung:

Ofen auf 190°C Umluft heizen. Auberginen von den Stielen befreien, der Länge nach in Scheiben schneiden (keinen halben Zentimeter dick). Auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech nebeneinander verteilen, Salz und etwas Olivenöl darübergeben. 30 Minuten lang im Ofen backen, nach 15 Minuten die Scheiben umdrehen.

In der Zwischenzeit die Tomatensauce vorbereiten: Schalotte fein schneiden, in einer Pfanne mit Öl andünsten, salzen, pfeffern, Oregano dazugeben. Tomaten hinzufügen. Die Sauce ungefähr 20 Minuten lang einkochen lassen. Zum Schluss mit Zucker, Salz, Pfeffer und Essig abschmecken.

In einer ofenfesten Form die Hälfte der Tomatensauce verteilen, darauf die Hälfte der gebackenen Auberginenscheiben nebeneinanderlegen. Auf die Auberginen wiederum gibt man gewürfelten Mozzarella und fein geschnittene Basilikumblätter. Es folgen eine Schicht Tomatensauce sowie die restlichen Auberginen. Parmesan darüberreiben, der Käse bildet eine geschlossene Decke. Semmelbrösel auf dem Auflauf verteilen, noch mal pfeffern. 25 bis 30 Minuten lang im Ofen (190°C) backen.

FotoCredits: Sabine Heinrich privat + Annika Fußwinkel

Mit diesem Super-Yummy-Orangen-Dressing macht ihr euren Salat zu einem echten Geschmackserlebnis! 

Zutaten:

  • 2 EL heller Balsamico
  • 2 EL Honig
  • 1 EL Dijonsenf
  • 4 EL Olivenöl
  • Saft von 1 Bio-Orange oder ein großzügiger Schuss Orangensaft
  • 1 TL Meersalz
  • 1 großzügige Prise schwarzer Pfeffer

außerdem:

  • Wildkräutersalat
  • 150 g Ziegenfrischkäse
  • 3 bis 4 Orangen
  • 1 Handvoll Walnusskerne

Zubereitung:

Das Dressing ist ratzfatz gemacht. Gebt einfach alle Zutaten in eine Schüssel und verrührt alles gut mit dem Schneebesen. Fertig. Ihr könnt das Dressing auch Stunden vor dem Essen vorbereiten, im Kühlschrank lagern und dann beim Essen frisch über den Salat geben. 

Zum Salat: Ihr könnt natürlich auch anderen Salat nehmen. Aber Wildkräutersalat ist besonders aromatisch, sieht toll aus und schmeckt richtig gut. 

Salat waschen, abtropfen lassen und in eine große Schüssel geben. 3 bis 4 Orangen schälen, eventuell entkernen, in Stücke schneiden und über dem Salat verteilen. 150 g Ziegenfrischkäse ein wenig auseinanderzupfen und ebenfalls über dem Salat verteilen. Eine Handvoll Walnusskerne grob hacken und wenn ihr mögt, kurz fettfrei in einer Pfanne anbraten und abkühlen lassen. Anschließend über den Salat streuen. Kurz vor dem Servieren das Dressing umrühren und über dem Salat verteilen. Vorsichtig umrühren und genießen. 

Erst kommt die Spargelzeit. Dann kommt die Erdbeerzeit. Beide überschneiden sich nur kurz. Und diese Zeit könnt ihr nutzen, um diesen leckeren Salat zu machen. Die Kombination aus Spargel und Erdbeeren ist einfach phänomenal! 

Zutaten für 4 Personen (als Beilage):

  • 800 g weißer Spargel
  • 500 g Erdbeeren
  • 1 guter Stich Butter
  • Saft von ½ Zitrone
  • 1 Prise Zucker
  • Olivenöl
  • Schnittlauch 
  • Salz/Pfeffer

Zubereitung:

Zuerst schält ihr den Spargel und schneidet ihn in mundgerechte Stücke. Dann gebt ihr ihn mit ganz wenig Wasser in einen Topf. Gebt einen guten Stich Butter, den Saft einer halben Zitrone, eine Prise Salz und eine Prise Zucker dazu und kocht den Spargel bei mittlerer Hitze bissfest. 

Wenn der Spargel fertig ist, schüttet das Kochwasser nicht sofort weg. Gebt einen guten Schuss davon in eine Schüssel. Dazu einen großzügigen Schuss Olivenöl, Salz, Pfeffer und den (in kleine Ringe geschnittenen) Schnittlauch. Verquirlt das Ganze zu einem cremigen Dressing. 

Dann schneidet ihr das Grün der Erdbeeren ab und die Erdbeeren in mundgerechte Stücke. Spargel und Erdbeeren kommen jetzt zum Dressing. Alles gut untermischen. Fertig. 

„Ali G. in da house“! Hört euch unbedingt unsere Kochcast-Folge mit dem wunderbaren Ali Güngörmüş an! Episode 64 von „Hoffentlich schmeckt’s – der unvollkommene Kochcast mit Jörg Thadeusz und Katharina te Uhle“. Sternekoch Ali Güngörmüşspricht über das Gericht, das seine Mama immer für ihn gemacht hat – über das Gericht, das er seinen Kinder immer macht – über Selbstzweifel – über unvergessliche Gäste und natürlich über sein neues Kochbuch „Mediterran Express“. Das Buch gibt´s im Buchladen eures Vertrauens und zwei Rezepte daraus gibt es in unserem Blog. Ziegenkäse-Crostini mit Wildkräutern und Balsamico-Datteln und Auberginen-Tomatensuppe mit Sesam. Ein Rezept gibt es jetzt – das andere findet ihr ganz einfach über die Suchfunktion.

Ziegenkäse-Crostini mit Wildkräutern und Balsamico-Datteln

Zutaten:

  • 2 Rollen Ziegenfrischkäse (à 150-200 g)
  • 6 EL Olivenöl
  • 8 getrocknete, weiche Datteln
  • 4-6 EL Apfelsaft
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Päckchen Wildkräutersalat
  • 4 große Scheiben Krustenbrot
  • 1 EL schwarzer Sesam, geröstet

Zubereitung:

Den Ziegenkäse in etwa 12 Scheiben schneiden. In einer beschichteten Pfanne in 2 EL Öl goldbraun anbraten, herausnehmen und leicht abkühlen lassen. 

Inzwischen die Datteln halbieren, entkernen und in Streifen schneiden. In einem kleinen Topf Apfelsaft und Essig erhitzen und die Dattelstreifen darin etwa 10 Minuten ziehen lassen. Vom Herd nehmen und das übrige Olivenöl hinzufügen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Zum Servieren den Wildkräutersalat verlesen, waschen und trocken tupfen. Die Brotscheiben im Toaster rösten und auf Teller legen. Jedes Brot mit Salatblättern und je 3 Scheiben Ziegenkäse belegen und mit dem Datteldressing beträufeln. Zuletzt den Sesam über den Ziegenkäse streuen. 

TIPP

Der Wildkräutersalat besteht idealerweise aus würzigen Salatblättern und Kräutern. Gut eignen sich für dieses Gericht etwa Rucola, Blutampfer, Kapuzinerkresse, Löwenzahn oder Sauerklee.

Fotos: DK Verlag/Sandra Eckhardt 

„Ich kann immer noch nicht glauben, dass die einfachsten Gerichte (wie zum Beispiel dieser Bananenkuchen) so gut ankommen“, sagt Mai Doan. Mai kommt gebürtig aus Vietnam und führt gemeinsam mit ihrem Mann Uli den Asia-Markt „ChoMUi“ in Duisburg. Und dort gibt es nicht nur asiatische Lebensmittel zu kaufen, sondern auch Gerichte und Snacks, die frisch aus der Küche kommen. Zum Beispiel gab es vor Kurzem zum Nachtisch (nach einer fantastischen Pho Bo) diesen gedämpften Bananenkuchen. 

Für Mai ist er eine ganz normale Nachspeise, die sie zuhause „mal eben so zwischendurch“ macht. Für Katharina te Uhle war es ein wahnsinnig tolles Geschmackserlebnis!

Mai sagt: „Banh Chuoi Hap ist ein vietnamesisches Dessert. Ein sehr einfacher gedämpfter Bananenkuchen aus Tapiokastärke, Zucker und Bananenscheiben. Serviert wird dieser mit einer Kokossauce und einer Sesam-Erdnuss-Mischung. Er gibt zwar äußerlich dann nicht so viel her, aber mir schmeckt er auch ganz ohne Sauce.“  

Zutaten für den Kuchen (für 4-6 Personen):

  • 500 g geschälte, gereifte Bananen
  • 110 g Tapiokastärke
  • 35 g Zucker
  • 65 ml Wasser
  • 1 g Salz
  • 1 Prise Kurkuma

Zutaten für die Kokossauce:

  • 400 ml Kokosmilch (Fettgehalt mind. 17%)
  • 30 g Zucker
  • 8 g Vanillinzucker
  • 2 St. Pandanblätter
  • 2 g Salz
  • 8 EL Wasser
  • 5 g Tapiokastärke
  • 80 g Erdnüsse
  • 20 g gerösteter weißer Sesam

Zubereitung Kuchen: 

Die Banane nach dem Kauf noch mindestens 3 Tage reifen lassen. Sie ist genau richtig, wenn die Schale braune Stellen hat. Die Banane schälen und in 1-1,5 cm dicke Scheiben schneiden. 

Mit Zucker, Salz und Kurkuma gut durchmischen. Am besten bis sich der Zucker aufgelöst hat. Danach 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen. Wenn sich ein wenig Bananen-Zuckerwasser abgesetzt hat, ist es richtig. 

Tapiokastärke und das Wasser dazugeben. Gut durchrühren, bis keine Tapiokaklümpchen zu sehen sind und die Masse glatt ist. 

In eine 22 cm Silikonkuchenform oder kleine Muffin-Silikonförmchen geben. Die Oberfläche etwas glatt streichen und 20 Minuten dämpfen. 

Wenn der Kuchen durchsichtig wird, Herd ausmachen und 10 Minuten ruhen lassen. Danach aus dem Dampfgarer nehmen und abkühlen lassen. Nach dem Abkühlen ist der Kuchen etwas fester und löst sich besser aus der Form. 

Geröstete Erdnüsse im Mörser klein stampfen. Weißen Sesam in einer beschichteten Pfanne langsam goldbraun anrösten. 

Zubereitung Kokossauce: 

Kokosmilch mit Zucker, Vanillinzucker und Salz gut verrühren. Der Zucker sollte sich ganz aufgelöst haben. 

Tapiokastärke mit Wasser verrühren und zum kalten Kokos-Zucker dazugeben. 

Pandanblätter waschen, trockentupfen und in 5-6 cm Streifen schneiden und in die Kokos-Zucker-Mischung geben. Bei höchster Stufe unter ständigem Rühren auf dem Herd zum Kochen bringen. Die Kokosmilch verhält sich genau wie normale Milch, diese schäumt auf, wenn sie kocht. Sobald sie aufschäumt, den Herd ausstellen und weiter 3 Minuten unter Rühren köcheln lassen. Die Kokossauce vom Herd nehmen und die Pandanblätter herausfischen. 

Servieren:

Den abgekühlten Kuchen anschneiden und auf einen Teller legen. Die Kokossauce über den angeschnittenen Kuchen gießen. Die gestampften Erdnüsse und den gerösteten Sesam darüberstreuen und genießen. 

Bitte beachten!

Tapioka ist im heißen Zustand sehr klebrig und weich, so dass der Kuchen beim Herausnehmen schnell zerbrechen kann. Hier ist sehr viel Geduld nötig. 

Das ständige Rühren der Kokossauce ist sehr wichtig. Wenn sich die Tapiokastärke im kalten Zustand nicht gut mit der Kokosmilch vermischt hat, wird sie schnell klumpig/grieselig und kann leicht unten am Topf ansetzen. 

Foto (oben im Text) und Rezept: Mai Doan vom „ChoMUi“ in Duisburg

Zara Müller-Safaryan aus Berlin ist begeisterte Kochcast-Hörerin und hat mit uns einen kulinarischen Ausflug nach Armenien gemacht. Geht mit uns auf Reise – in Episode 68 von „Hoffentlich schmeckt’s – der unvollkommene Kochcast mit Jörg Thadeusz und Katharina te Uhle“ – überall da, wo es Podcasts gibt. 

Zara ist in Armenien aufgewachsen, lebt seit 20 Jahren in Berlin, gibt Kochkurse und hat ein Kochbuch über die armenische Küche geschrieben. Zwei Rezepte aus dem „Kochbuch Armenien“ hat sie uns im Kochcast präsentiert. Und die könnt ihr nachkochen. „Auberginen mit Walnüssen und Tomaten“ findet ihr über die Suchfunktion. „Kürbis gefüllt mit Rosinen“ gibt es hier.  

Zara sagt: „Diese Kürbis-Köstlichkeit heißt auf Armenisch „Ghapama“ und ist ein süßes Gericht. Der Kürbis wird in Stücke geschnitten wie ein Kuchen. Ghapama wird immer warm gegessen.“

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 Kürbis (1 bis 2 kg / z. B. Hokkaido)
  • 150 g Basmatireis
  • 50 g Rosinen (nicht geschwefelt)
  • 50 g getrocknete Aprikosen (ungeschwefelt)
  • 50 g Walnusskerne
  • 5 EL Honig
  • 6 EL Butter
  • Salz 

Zubereitung: 

Den Ofen auf 180°C vorheizen. 

Den Kürbis vorsichtig waschen und die obere Hälfte am Stiel sternförmig oder rund abschneiden und aufbewahren. Die Kerne mit einem Löffel gründlich entfernen. Das Innere mit etwas Butter einfetten. 

Die Rosinen und Aprikosen waschen und mit einem Küchentuch abtrocknen. Die Aprikosen und Walnüsse zerkleinern. Ca. 4 Teelöffel Butter in einer Pfanne erhitzen und die Rosinen, Aprikosen und Walnüsse mit reichlich Honig darin schwenken. Das Salzen nicht vergessen. Kurz beiseitestellen.

Den Basmatireis in einer großen Schüssel mit kaltem Wasser waschen. So lange, bis das Wasser klar ist. Dann vorsichtig abgießen. Den Reis in einem großen Topf bissfest kochen. Zwei Teelöffel Butter in das kochende Salzwasser geben. Nach etwa 10 Minuten in einem kleinmaschigen Sieb abtropfen lassen. 

Die Rosinen, Aprikosen und Walnüsse gut mit dem gekochten Reis vermischen und dann den Kürbis mit der Mischung füllen. Vor dem Aufsetzen des Deckels Honig über den Reis verteilen. 

Den Kürbis auf eine geeignete Backform legen und in den heißen Ofen schieben. Nach 1 Stunde mit einem Zahnstocher prüfen, wie fest er ist. Der Kürbis ist fertig, wenn er ganz weich ist. Guten Appetit! 

FotoCredits: Zara Müller-Safaryan

Zara Müller-Safaryan aus Berlin ist begeisterte Kochcast-Hörerin und hat mit uns einen kulinarischen Ausflug nach Armenien gemacht. Geht mit uns auf Reise – in Episode 68 von „Hoffentlich schmeckt’s – der unvollkommene Kochcast mit Jörg Thadeusz und Katharina te Uhle“ – überall da, wo es Podcasts gibt. 

Zara ist in Armenien aufgewachsen, lebt seit 20 Jahren in Berlin, gibt Kochkurse und hat ein Kochbuch über die armenische Küche geschrieben. Zwei Rezepte aus dem „Kochbuch Armenien“ hat sie uns im Kochcast präsentiert. Und die könnt ihr nachkochen. „Kürbis gefüllt mit Rosinen“ findet ihr über die Suchfunktion. „Auberginen mit Walnüssen und Tomaten“ gibt es hier.  

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 Auberginen (ca. 400 g)
  • 2 kleine Tomaten
  • 20 g Walnusskerne
  • Olivenöl
  • Kräuter (Dill, Petersilie)
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz

Zubereitung:

Die Auberginen waschen, dann den Strunk und das untere Ende abschneiden. Dann die Auberginen halbieren und in dünne, lange Scheiben schneiden. Großzügig mit Salz bestreuen und 15 bis 20 Minuten in einer tiefen Schüssel ziehen lassen. 

Nach der Ziehzeit die Auberginenscheiben mit Küchenpapier grob von Salz und eventueller Flüssigkeit befreien. 

Die Pfanne mit reichlich Olivenöl bei mittlerer Hitze auf den Herd stellen und die Auberginenscheiben in der Pfanne anbraten. Mehrmals wenden. Wenn nötig, Olivenöl hinzufügen und beide Seiten gut anbraten. Dann die Tomaten in dünne Scheiben schneiden und abwechselnd mit den Auberginen auf den Teller schichten, mit Salz, Kräutern und feingehacktem Knoblauch würzen. 

Zum Schluss die Walnusskerne mit der Hand zerdrücken und die Aubergine damit verfeinern. Das Gericht könnt ihr warm oder kalt genießen. Guten Appetit! 

FotoCredits: Zara Müller-Safaryan